pka journal 4 / 2024 2
fizieren in der Regel nicht den Geschlechts-
bereich. Die durch HP-Viren entstehenden
Warzen werden wie folgt unterteilt:
• Gewöhnliche Warzen (Verrucae): Sie
sind stecknadelkopf- bis erbsengroß
und haben eine raue, schuppige Ober-
fläche. Bevorzugt entstehen sie am
Handrücken, an den Fingern und Na-
gelrändern sowie an den Füßen.
• Dornwarzen: Diese Unterart tritt vor al-
lem an den Fußsohlen auf. Gehen oder
Stehen kann manchmal starke Schmer-
zen verursachen.
• Mosaikwarzen: Sie sind in der Regel
flacher als Dornwarzen und haben eine
weißliche oder gelbliche Farbe. Norma-
lerweise verursachen Mosaikwarzen kei-
nerlei Schmerzen.
Die Behandlung von Hautwarzen kann in
der Regel nach einer ordentlichen Diagno-
se eigenständig durchgeführt werden. Die
gängigste
Behandlungsmethode
ist
das
Auftragen von Salicyl- oder Ameisensäure.
Dabei ist auf jeden Fall zu beachten, dass
die gesunde Haut rund um die Warze mit
mittels einer fettigen Barriere vor der Ver-
ätzung geschützt werden sollte. Auch ist
eine Vereisung der betroffenen Hautwarze
in Selbstmedikation durchführbar. Durch
den Kälteeinfluss direkt an der Warze ster-
ben sowohl die Hautzellen der Warze so-
wie die Viren selbst ab. Ein Wiederholen
der Einmaltherapie kann nach einem nicht
eingestellten
Erfolg
nach
zwei
bis
drei
Wo-
chen indiziert sein. Warzenbehandlungen
im Gesicht oder am Dekolletee sind nicht
in der Selbstmedikation durchzuführen.
Feigwarzen (Kondylome)
Human Papillomviren werden in Niedrigri-
sikotypen und Hochrisikotypen eingeteilt.
Die unterschiedlichen Typen können durch
die Nummerierung differenziert werden.
So sind beispielsweise Infektionen mit den
Niedrigrisiko-HPV Typen 6 und 11 beson-
ders
von
der
Ausbildung
von
Feigwarzen
Self Care
Die Self Care-Expertin
Mag.pharm. Susanne Hofmann
Seit vielen Jahren verbindet Susanne Hofmann an
der Tara zum Wohle ihrer Kunden Orthomolekulare
Medizin, Pflanzenheilkunde und Schulmedizin.
Sie ist Self Care-Expertin im pka journal.